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Heinrich-Zschokke HausGemeinsamAktiv

Geschichte & Leitmotiv

Gründung des Vereins

Im Januar 1981 wurde der Förderverein Heinrich-Zschokke-Haus e.V. (seit 2004: Verein zur Förderung der Anthroposophie in Düsseldorf e.V.) gegründet mit der gesellschaftlichen und kulturellen Intention, anthroposophisch orientierte, heilpädagogisch-sozialtherapeutische Einrichtungen zu schaffen.

Erste Gründerpersönlichkeiten entdeckten die idyllisch gelegenen Pavillons an der Hagener Straße, unmittelbar am Fuß eines waldigen Ausläufers der "Gerresheimer Alpen" gelegen.
In Zusammenarbeit mit öffentlichen Behörden wie Städtisches Jugendamt, Sozialamt, Landschaftsverband usw. entstand die Idee, einen Integrativen Waldorfkindergarten zu gründen. Im September 1983 konnte dieser eröffnet werden. Auf Anregung des Landschaftsverbandes übernahm der Verein dann auch die Aufgabe, eine gerontopsychia-trische Tagespflegeeinrichtung zu gründen.
Zu diesem Zeitpunkt war die Betreuungsform der Tagespflege ein Novum in Deutschland. 

Der dazu entstandene Trägerverein orientierte sich in seinen Leitgedanken unter anderem auch an den schon seinerzeit reformerischen Anliegen des Sozialpolitikers Heinrich Zschokke und nannte sich deshalb Heinrich-Zschokke-Tagespflegehaus e.V

Aspekte unseres Leitbildes

Vom anthroposophischen Standpunkt aus wird jede Behinderung und Krankheit als sinnvolle Möglichkeit seelisch-geistiger Reifung angesehen. Daraus ergibt sich die Möglichkeit zu einem fruchtbaren Umgang mit dem Betreuten, weil man selbst bei schwerer Verwirrtheit und Verhaltensstörung den unzerstörbaren Wesenskern im Bewusstsein hat.
Erst dadurch bringt der einzelne zum Ausdruck, was ansatzweise in ihm vorhanden ist und weiterentwickelt werden kann.

Der Neubau

Zu Beginn der 90er Jahre fassten die Mitglieder des Trägervereins den Entschluss zu einem Neubau für eine mehrgliedrige Pflegeeinrichtung, in der die alten Menschen über die Betreuung in der Tagespflege hinaus in Ausnahmesituationen in der Kurzzeitpflege und bis zu ihrem Tode im Vollstationärbereich betreut und begleitet werden können.Die Stadt Düsseldorf übergab dem Trägerverein das sonnenbeschienene und naturnahe Grundstück Hagener Straße, um ein neues Haus für die Wohn- und Pflegegemeinschaft bauen zu können.

Die alten Holzpavillions wurden von einer rumänische Initiative - ermöglicht durch den Einsatz von Eltern der Düsseldorfer Waldorfschule - in mühsamer Kleinarbeit Latte für Latte und Nagel für Nagel abgetragen, um daraus in Rumänien ein kleines Kulturzentrum aufzubauen.

Die Grundsteinlegung

Am 4. Juni 1993 wurde ein Pentagondodekaeder als Grundstein in die Erde gegeben und mit dem Bau des neuen Kindergartens begonnen. 

Im November 1995 gab es den ersten Spatenstich für die Wohn- und Pflegegemeinschaft im Alter. Mit der Hilfe öffentlicher Kostenträger (Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Landschaftsverband Rheinland und Stadt Düsseldorf) und vieler Spender entstand das neue Gebäude unter der Planung der Architektengruppe Hoffmann, Syfuss, Knaak und dem Gründungskreis.

Während der Bauzeit von 1993 - 1997 siedelte die Tagespflege in die eigenhändig renovierten Betriebsräume der Städtischen Rheinbahn an der Siegburger Straße in Wersten um.

Am 1.7.1997 zogen dann die ersten Bewohner

in den Neubau ein, und am 22.8.1997 wurde

das "Heinrich-Zschokke-Haus" feierlich eröffnet.

Der Fünfstern

Der Fünfstern - Das kosmische Zeichen

des Menschen. Ihn finden Sie bereits beim

Betreten unseres Hofgeländes.