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Sterbebegleitung

In unserer Wohn- und Pflegegemeinschaft bedeutet die Begleitung eines sterbenden Menschen und seiner Angehörigen ein zentrales Anliegen.
Sie erfordert ein hohes Maß an Sensibilität und Bewusstheit für die Vorgänge vor dem und beim Übergang über die Schwelle.

Hier finden Sie eine Literaturliste zum Thema Sterbebegleitung

Literaturliste

Angehörige

Jeder Mensch stirbt seinen eigenen Tod. Den Übergang über die Schwelle vollzieht jeder Mensch ganz alleine.
Deswegen entsteht für Pflegende und Angehörige gegenüber dem Sterben oft ein Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit und der Wunsch, das Sterben möglichst zu verhindern oder wenigstens hinauszuzögern.

Lebensrettende Maßnahmen

Lebensrettende Maßnahmen haben selbstverständlich ihre Berechtigung. Und auch in einem Altenheim wird man immer sehr genau hinschauen müssen, ob die Zeit zum Sterben für den betreffenden alten Menschen wirklich schon gekommen ist. Dieses herauszufinden, macht schon einen Teil der Sterbebegleitung aus.

Muss diese Frage bejaht werden, dann kommt alles darauf an, dem Sterbenden seinen Schritt nicht unnötig schwer zu machen, sondern ihm das Ablösen und Loslassen zu erleichtern. Dabei spielt die innere Haltung der Pflegenden eine große Rolle. 

Begleiten

Die Begleitung beim Zugehen auf den Schwellenübergang - das Sterben und der Tod - sind uns eine besondere Verpflichtung.

Ein sterbender und verstorbener Mensch ist immer Mittelpunkt des Tagesgeschehens.

Dann ist es unter Umständen so, dass die Routine des Alltags hinter der Würde des Ereignisses zurücktreten muss.

Ist der Tod vollzogen, kann der Leichnam auf Wunsch bis zu 36 Stunden entweder im Zimmer oder im Aufbahrungsraum offen aufgebahrt bleiben, um eine würdige Toten-wache und Abschiednahme zu ermöglichen.

Da diese Form des Abschieds zu unseren frei-gewählten Absichten gehört, ist dieses Angebot nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden.

In der Regel wird am 3. Tage nach dem Todesereignis eine Gedenkfeier gehalten, zu der Angehörige, BewohnerInnen und MitarbeiterInnen eingeladen werden.

Am Totensonntag im November eines jeden Jahres gedenken wir in festlichem Rahmen der gesamten Gemeinschaft der Verstorbenen.